Krems 2011 – Jahresrückblick

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Review: Best Movies 2011

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Review: Best Tracks 2011 !

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Christmas around the World - Wie die Welt Weihnachten feiert...

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Spotlight goes Cherie: Retro Sound im Spitzer Tanzcafe!

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Save the Party – Rettet die Steiner Beislparty 2012

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Patrick Pulsinger – Austria-Techno-Ikone bei Stermann/Grissemann

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Zurück in die 80er und 90er – 5. „Spotlight“-Jubiläum für Kult-Moderator Udo Huber.

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Welcome in the World of Manfred Deix - 10 Jahre Karikaturmuseum Krems

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Ibiza Summer Closing Party in Krems mit Riva Elegance!

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Heroin Chic ?!

„There are no reasons. Who needs reasons when you´ve got Heroin ?” Die seltsame Lebensphilosophie einer Heroin-Clique rund um Edel-Junkie Mark Renton im schottischen Edinburgh. Basierend auf „Trainspotting“, einem jener britischen Filme (bzw. Romane), über den (die) man auch Jahrzehnte später noch spricht. Eine Saga über arbeitslose Wohlstandsverweigerer, für die nichts zählt außer der nächste Schuss. Befindet sich auch die Donaumetropole Krems und deren vermeintlich rustikale Umgebung auf dem Weg in ein Drogennirwana ?

 

Erst im Februar dieses Jahres starb ein junger Kremser am späten Nachmittag mitten am Asphalt nach einer Heroinüberdosis. Ein 17jähriger wurde im April nach einer lebensgefährlichen Überdosis Heroin zu einem Pflegefall – Koma, Sauerstoffmangel im Gehirn und nun langwierige Rehabilitation mit Sprach- und Gehtraining. Und nun ein perfekt geplanter Einsatz der Cobra im „GPS- und handyfreien“ Niemandsland zwischen Krems und Egelsee. In einem Kanalrohr fand man dort – bei gleichzeitiger Verhaftung zweier Tatverdächtiger – enorme 4,3 kg Heroin. Neben der Festnahme dreier weiterer Dealer konnten in der Folge 35 weitere Heroin- und Kokainabnehmer ausgeforscht werden, darunter ein über 50jähriger Universitätsprofessor (der in Krems unterrichtet), der angeblich seine Kokainprodukte unentgeltlich an Studenten (!) weitergegeben hat. Sozusagen: „Mutter, der Doc mit dem Koks ist da“.

 

Aus welchem Milieu die Abnehmer der „harten“ Drogen stammen oder in welchen Lokalen oder Regionalbezirken diese verkehren, kann zwar vermutet werden, ist aber derzeit nicht bekannt. Die Lage ist allerdings ernster und imageschädigender für Krems, als viele denken. Illegale Drogen hat es in der rauschigen Weltgeschichte zwar immer gegeben, Alkohol in Zeiten der Prohibition, Cannabis und LSD in den Hippie-„Summer of Love“-Zeiten der Sixties, Koks als vermeintlich leistungssteigernde Droge der Manager und Yuppies oder auch die smiligen Ecstasy-Tabletten zur Zeit der Rave Culture oder als Aphrodisiakum für eine 24-Hour-Party auf der La Isla Blanca Ibiza. Bei Heroin als Alltagsdroge in einer Schüler- und Studentenstadt allerdings hört sich der Spaß auf.

 

Es handelt sich ja auch um keine Spaßdroge, sondern um eine Substanz, die stark betäubt und sämtliche Empfindungen wie Schmerz, Leergefühl, Sorgen oder Angstgefühle auslöscht. Zumindest kurzfristig, bis die Wirkung nachlässt und man zum nächsten Schuss oder zur nächsten Inhalation greift. Abgesehen von körperlichen und seelischen Entzugserscheinungen drohen Bewusstlosigkeit durch Erbrechen, Atemlähmung oder Herzschwäche mit Todesfolge insbesondere bei Überdosierung oder giftigen Beimengungen. Bei Dauergebrauch ist ein Persönlichkeitsabbau feststellbar, das Leben wird immer destruktiver, perspektivloser bis zum kompletten Overkill.

 

Der Kult-Film „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ mit der „fast zu schönen“ Natja Brunkhorst in der Titelrolle stammt aus dem Jahre 1981. Wird dieser Film über ein Berliner Junkie-Mädchen zwischen Himmel und Hölle in den Schulen nicht mehr gezeigt ? Oder ist der Kontakt zwischen Erwachsenen und einer scheinbar zügellosen, unkontrollierbaren Jugend komplett gerissen ? Die Politiker der Donaumetropole sollten nicht darüber nachdenken, welchen Friseur sie vor der nächsten Ausstellungseröffnung aufsuchen oder welche Parkzone sie als nächstes gebührenpflichtig machen, sondern mit Hilfe der Polizei die heroinösen Drogen-Hot-Spots lahmlegen und für eine umfassende Drogen-Aufklärung in den Hauptschulen, Gymnasien und „Szene-Orten“ sorgen. „We can be Heroes for just one day“ fabuliert Kult-Ikone David Bowie, und er trifft den Nagel auf den Kopf. Der erste Schuss könnte der letzte sein.....

Wachauer Volksfest 2011 – Party- und Temporausch mit Schönheitsfehlern !

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Lake Festival Schwarzlsee – Über 20.000 Party People bei Guetta, Buuren & Co.

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Insomnia @ Ibiza 2011 – La Isla Blanca never sleeps…..

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Beatpatrol 2011 – Electronic Dance Mafia residiert in St. Pölten

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Arena St. Pölten – Ein Schmuckkästchen für einen potentiellen Regionalliga-Verein ?

Fährt man zum Sonnenbaden an den St. Pöltner Ratzersdorfersee, erhebt sich dort mitten in der grünen Landschaft ein noch im Entstehen befindliches Gebilde, das man durchaus auch für einen Landeplatz der außerirdischen „V“-Besucher halten könnte. Die Alpine Bau GmbH baut dort die sogenannte „Niederösterreich“-Arena, Österreichs modernstes Einrangstadion.

 

Ab Mitte 2012 wird dort der SKN St. Pölten seine Heimspiele austragen. Konzipiert ist dieses Stadion für 8000 Besucher, eine flexible Erweiterung auf 13.000 Sitzplätze ist jederzeit möglich. Es soll weiters einen Business Club für 800 Personen beinhalten, der auch für alternative Events verwendet werden kann. Dazu 5 VIP-Logen, eine große Fangastronomie und einen Fanshop. Im architektonischen, aber auch ökologischen Blickfang steht vor allem die kreisrunde Dachkonstruktion aus Holz. Die Kosten dieses beeindruckenden Projekts belaufen sich auf „nur“ 26 Millionen Euro (was ungefähr dem Budget des Kremser Schulzentrums plus Parkhaus entspricht), 60 % der beauftragten Arbeiten werden von niederösterreichischen Unternehmen ausgeführt und sind somit ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für das Bundesland. Rasenheizung, 2 Naturrasenspielfelder, behindertengerechte Ausstattung, eine eigene Familientribüne mit Kinderclub – die hier gebaute Fußball-Arena ist ein wahres Schmuckkästchen und schlägt in punkto Infrastruktur die „alten“ Horrs- und Hanappis um Längen.

 

Einen Haken hat die Sache allerdings: Wer wird in diesem Stadion – neben internationalen Clubs auf Trainingstour – spielen ? Der SKN St. Pölten, vom Fußball-Experten Frankie Schinkels als „Mittelmaß in der 1. Liga (also der 2. Leistungsstufe)“ bezeichnet, und derzeit nach 2 Spielen mit 0:4-Torverhältnis am letzten Platz. Ein Abstieg in die Regionalliga erscheint derzeit realistischer als der Aufstieg in die Bundesliga, für die ein derartiges Stadion-Juwel mehr als würdig ist.

 

Ohne Aufrüstung der Mannschaft bzw. ohne wirtschaftlich potente Sponsoren a la Mateschitz oder Stronach (oder dem Steuerzahler ?) wird die Niederösterreich-Arena wohl weniger Ball-Gladiatoren-Treffpunkt, sondern eher Sightseeing-Epizentrum für Touristen und Architektur-Studenten. Oder eben Landeplattform für E.T...

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Halli Galli-Rausch: 74 Tage Sommerurlaub für Nationalräte, 89 (!) im NÖ Landtag!

„Summertime, and the Living is easy“ – sic est, der Sommer ist die schönste Zeit des Jahres. Flanieren in den Ramblas der Städte, ein paar coole Cocktails in den Street Cafes, Sonnenbaden an Stränden und Seen, Trinken, Tanzen, Flirten und die Nacht zum Tag machen bei diversen Sommerfestivals und Clubbings und als Bonmot und Alltagsausgleich ein Auslandstrip in den lebenslustigen Süden oder in die Karibik. Leider ist der sommerliche Urlaubsanspruch für die meisten unselbständig tätigen Bürger auf vielleicht 2-3 Wochen begrenzt, und auch die Freiberufler und Selbständigen können nicht unbegrenzt ihre Tätigkeiten unterbrechen, wenn sie nicht vor dem Konkursrichter stehen wollen.

 

„Alle Tiere sind gleich“, heißt es in Orwells „Animal Farm“, doch „manche Tiere sind gleicher“. Und so gibt es neben den Lehrern (die einen 61tägigen Sommerurlaub genießen dürfen) noch eine Bevölkerungsgruppe, die im wunderschönen Sommer überhaupt nicht arbeiten muss, und das bei unbegrenzten Bezügen: Die Nationalrats- und Landtagsabgeordneten Österreichs.

 

Der Nationalrat macht dieses Jahr (gesetzlichen, also vom Nationalrat selbst beschlossenen) Sommerurlaub von 15. Juli bis 15. September, in Wirklichkeit dauert er noch länger, und zwar von 9. Juli bis 21. September, das sind ganze 74 Tage, an dem der Großteil der Nationalratsabgeordneten keinen Finger rühren muss, um pro Monat und das 14mal im Jahr 8.160 Euro brutto zu kassieren. Und das natürlich noch im voraus. Doch haben sie das nicht verdient, die kompetenten Gesetzesbeschließer im Hohen Haus ? Immerhin 2 Plenarsitzungen plus 6 Ausschuss-Sitzungen müssen sie durchschnittlich pro Monat über sich ergehen lassen, um neben ihren (großteils pragmatisierten) Nebeneinkünften diese Gage zu erhalten. Mit einer Verantwortung, die sich sehen lassen kann: „Jeder Abgeordnete ist verpflichtet, an den Sitzungen des Nationalrates und der Ausschüsse, in die er gewählt ist, TEILZUNEHMEN.“ Man könnte in den mittleren und hinteren Reihen des Nationalrates also auch Gummipuppen, Avatare und Roboter reinsetzen, die dann unter der maschinellen Leitung der Klubobleute die Hände rechtzeitig heben, wenn wieder einmal das verfassungsrechtliche Prinzip des freien Mandates gebrochen wird.

 

Jetzt kommt aber die mich entlarvende Replik der Abgeordneten: „Wir arbeiten doch auch im Sommer, in den Wahlkreisen“. Wir dinieren im „Wellenspiel“, stehen mit unseren Dienstautos ungestraft im Parkverbot, laufen beim Wachaumarathon mit, besuchen die Kunsthalle zum Nulltarif, werden gratis zu Sommertheatern, Bällen und Festivals eingeladen, champagnisieren in Nobellokalen, feiern exzessiv beim Kremser Volksfest und beweihräuchern den Dionysos bei rauschigen Kellergassenfestln. Das ist eben Kontakt mit dem Wähler, dieser muss fürstlich bezahlt werden, wo kämen wir denn sonst hin ?

 

Mir kommen die Tränen, und ich muss meinen Irrtum über die faulen Halli-Galli-Nationalräte eingestehen, denn jeder hat ja die Politiker, die er verdient. Vor allem der Niederösterreicher. Im niederösterreichischen Landtag (der gewöhnlich über solch heikle Materien wie Fischerei-, Jagd- und Feuerwehrrecht stammtischartige Plenardiskussionen führt), macht man Sommerurlaub von 7. Juli bis 6. Oktober, also 89 Tage, fast 3 Monate. Und das zu einem 14mal ausbezahlten Monatsbezug von ca. 6.700 Euro. Da kann der Landtag ja sich direkt einen langen Flug in die Wüste leisten. Aber bitte mit One Way-Ticket. Eine Vermisstenanzeige gibt sicher keiner auf.....

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Feuerwehrfest in Krems – Flammen- und Durstlöscher unter sich.

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Sonntagsöffnung in Österreich: Verfassungsklage durch Lugner & Jurist Mayer.

In Großbritannien ist die Sonntagsöffnung mit wenigen Einschränkungen seit 1994 erlaubt. In Portugal gibt es mit Ausnahme der obligatorischen Schließung der Betriebe zwischen Mitternacht und 6 Uhr keine Beschränkungen. In Berlin darf – abgesehen von Sonderregelungen – zumindest 10 Sonntage pro Jahr geöffnet werden. In Tschechien gibt es überhaupt keine Ladenschlusszeiten, und im erzkatholischen Polen darf – mit Ausnahme von 12 Feiertagen im Jahr – 24 Stunden lang verkauft und gekauft werden. Nur in einem Land Europas herrscht blanker Planwirtschafts-Kommunismus und Traditionalismus – in Österreich.

 

Richard Lugner reicht es jetzt – er engagierte den renommierten Verfassungsrechtler und Dekan der juridischen Fakultät, DDr. Heinz Mayer, der eine Verfassungsklage beim VfGH einbringt. Ziel des Anstoßes ist das Öffnungszeitengesetz, das durch seine rigiden Bestimmungen in die Erwerbsfreiheit (Art. 6 StGG) der Unternehmer eingreift. Dieses Grundrecht steht zwar unter einem Gesetzesvorbehalt, gesetzliche Eingriffe sind allerdings nur dann verfassungsmäßig, wenn sie durch ein öffentliches Interesse gerechtfertigt sind und verhältnismäßig sind.

 

Tatsächlich erscheint es kaum ersichtlich, warum in der Alpenrepublik am Sonntag die Geschäfte nicht aufsperren dürfen. Mehr als 1 Million Menschen sind bereits sonntags beschäftigt, egal ob in den Krankenhäusern, bei der Polizei, in den Medien, in der Gastronomie oder bei den Transportunternehmen. Das Privileg der Handelsangestellten, die mit einem 100%-igen Zuschlag und zusätzlichen freien Tagen rechnen können, kann durch die sozialistischen Gewerkschafter wohl nur durch Klientelpolitik begründet werden. Dass am Sonntag mehr Leute Skirennen, Formel 1 oder die Fußball-Bundesliga anschauen, als in den Hort der Kirche zu flüchten, braucht wohl keiner statistischen Analyse. Der niederösterreichische ÖVP-Finanzstadtrat Sobotka fürchtet den Zusammenbruch des gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenlebens. Meint er damit die weinseligen Trachten-, Jagd- und Bauernfestln seiner klerikal-bäuerlichen Partei ? Der portugiesische Fado, die spanische Siesta oder der englische Pop sind an den liberalen Öffnungszeiten wohl nicht zugrundegegangen, eher das Gegenteil.

 

Haben die Läden geöffnet, herrscht fröhlicher Trubel auf den Straßen und keine gähnende Leere in den Fußgängerzonen. In- und ausländische Touristen bringen zusätzliche Kaufkraft und können sich am Sonntag mit österreichischen Qualitätsprodukten, Holiday-Souvenirs und trendiger Fashion-Avantgarde ausstatten. Shopping im 21. Jahrhundert hat Event-Charakter und ist gleichzeitig auch Aushängeschild einer modernen, urbanen Stadt.

 

In einer liberalen Gesellschaft darf – unter der Prämisse des Schutzes der Arbeitnehmer und einer angemessenen Bezahlung - ein Staat dem Unternehmer nicht vorschreiben, wie er seine Produkte an den Mann und die Frau bringt. Oder wünscht sich die anti-fortschrittliche rot-schwarze Funktionärs-Kaste, dass der Bürger den ganzen Sonntag vor seinem Computer sitzt und begehrenswerte Produkte mit einem Mausklick per Online-Shopping einkauft ? Das wäre für die risikobehafteten, selbständigen Unternehmer wohl der finanzielle Todesstoß. Bevor dies geschieht, müssen sich die Meinungsführer und Visionäre einer liberalen Gesellschaft wehren – Richard Lugner und Heinz Mayer setzen den ersten, wichtigen Schritt. Es ist Zeit, dass auch in Österreich die Planwirtschaft ihr Ende findet. Und mit ihr die rot-schwarzen Pfründebewahrer und Privilegienritter.....

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Und Lounge Krems: Erasmus goes Dancefloor.

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Schanigarten-Skandal in Krems: Stadt erhöht Gebrauchsabgabe auf das 19fache !!!

Dolce Vita, Sehen und Gesehen Werden, Kaffee, Drinks & Snacks unter gleißendem Sonnenschein, coole Nightlife-Aperitifs, Flirten mit der Loverin in spe – kann es Schöneres geben, als im Schanigarten unter freiem Himmel das Leben zu genießen. In Krems, der Donau-, Bildungs- und Touristenmetropole, will der Magistrat unter Führung der ÖVP-Bürgermeisterin Rinke und des Finanzstadtrats (und Gastronomen !) Hagmann den Schanigärten den Kampf ansagen. In populären, vielfach frequentierten Schanigärten in der Fußgängerzone sollen Wirte das 19fache der ursprünglichen Gebrauchsabgabe zahlen.

 

Ausgangspunkt dieser horrenden Gebührenerhöhung ist das niederösterreichische Gebrauchsabgabegesetz, das im Jahre 2010 geändert wurde und nunmehr für Schanigärten je 10 m2 und je begonnenem Monat einen Höchstsatz von 150 Euro vorschreibt.

 

Was macht die Stadt Krems ? Bisher wurden in Krems 30 Euro Gebrauchsabgabe pro 10 m2 jährlich eingehoben (bei 30m2 also 90 Euro). Die neue Verordnung vom 27.10. 2010 legt jetzt fest, dass pro angefangene 10m2 der bewilligten Fläche und pro Monat (!!!!) 70 Euro in der Zone A (Fußgängerzone, Bahnhofplatz, Südtirolerplatz), 55 Euro in der Zone B (Ringstraße, Utzstraße, Stein,....) bzw. 40 Euro in der übrigen Zone C eingehoben werden. Geht man von einer Schanigartenzeit von 8 Monaten aus (März-November), so bedeutet die neue skandalöse Kremser Verordnung, dass ein Lokal zwischen 20 und 30m2 nunmehr im Monat 210 Euro und daher im Jahr 1.680 Euro berappen muss. Bezieht man dies auf den ursprünglichen Betrag des Vorjahres (jährlich 90 Euro), so bedeutet dies eine Erhöhung auf das 19fache. Dieser Betrag ist übrigens laut Gebrauchsabgabegesetz bereits bis spätestens Ende März, also im vorhinein (!!!!), fällig.

 

Den Gipfel der Frechheit stellt Finanzstadtrat und Gastronom (!) Hagmann dar, der selbst einen Schanigarten betreibt und anscheinend ähnlich wie in der Parkgebührensituation masochistische Züge zeigt. Er behauptet in einem „Heute“-Interview, dass „man die Vorgaben des Landes Niederösterreich halt umsetzen muss“. Diese Aussage ist vorsätzlich falsch, da das Land keinen Mindestsatz vorschreibt und daher die Gemeinden in ihrem Ermessensbereich (150 Euro pro Monat pro 10m2) Verordnungen zu erlassen haben. Und da stellt sich Krems oder besser gesagt die abwählreifen Stadtpolitiker als gastronomen- und touristenfeindliche Metropole de luxe dar. 70 Euro in Krems, aber nur 2,50 in Fischamend, 6 in Wiener Neustadt oder 12 in Hollabrunn. Auch in der schicken, mondänen Wiener Kärntnerstraße (27,25 Euro pro m2) wird nur der halbe Betrag von Krems eingehoben.

 

Die Gastronomen der Stadt Krems müssen diesem raubritterischen Treiben der Kremser Stadtpolitik ein Ende setzen. Ein Hausverbot für Gemeinderatsmitglieder, die dieser Verordnung zugestimmt haben und teilweise über 10.000 Euro pro Monat verdienen, wäre ein populistischer erster Schritt. Die Gemeinderatswahl in Krems nächstes Jahr sollte – bei Information der Medien und der Bevölkerung - dem politischen Zauber der Donaumetropole aber ein Ende setzen. Vielleicht heißt es dann im Kremser Gemeinderatssaal „Schani, trag die Kremser Politiker auße“. Zusatz: „Aber sperr nachher die Eingangstür zu...“

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Tempo Fiesta – Ibiza-DJ Mettylectro rockt Hangar Gneixendorf!

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Ibiza Elections 2011 – Partyprogressive PP erobert Eivissa & Island Government!

Am 26. Mai startet die erste große Opening-Party in der seit 1973 bestehenden Glamour-Disco Pacha, David Guettas „Fuck me I´m Famous“-Inszenierung mit Afrojack und Live-Gast Taio Cruz. Den ersten Jackpot hat die La Isla Blanca aber bereits letzten Sonntag gewonnen, zumindest wenn man die Wahlversprechen der siegenden Partei ernst nimmt.

 

Bei den spanischen Regional- und Kommunalwahlen, geprägt von Protesten der „verlorenen“ Generation zwischen 18 und 30, Arbeitslosigkeit und rigiden Sparmaßnahmen, konnte sich landesweit die Oppositionspartei, die eher rechts angehauchte PP (Partido Popular) mit 37,34 % klar gegen die Regierungspartei der sozialistischen PSOE (27,8 %) durchsetzen. Diesen politischen Trend spürte man auch auf den Party-Hochburgen der Balearen: Absolute Mehrheit im „Balearic Government“ und im „Ibiza Island Government“, und nach 10 Jahren sozialistischer Herrschaft eroberte die PP – neben dem Briten-Territorium San Antonio und Santa Eulalia – auch den ersten Platz in Ibiza-Town.

 

Für das Nightlife der Party-Insel könnte dies positive Konsequenzen nach sich ziehen: In einem vor der Wahl gegebenen Interview versprach der Partido Popular-„Candidate for tourism, commerce and leisure in Ibiza Town“, Ignacio Rodrigo Mateo, Rechtsanwalt und früherer Disco-Bus und Privilege-Mitarbeiter, dass „the lifeblood of the island, the partying“, wieder in den Marketing-Zenit gestellt werden soll. Club-Besitzer sollen nicht bekämpft werden, sondern unterstützt werden, die seit kurzem verbotenen After-Hour-Parties sollen wieder stattfinden, um illegale Auswüchse – ohne Securities, ärztlicher Versorgung und sicherer Location – zu verhindern. Motto: „Making sure the streets and beaches are clean, making sure people feel safe and working with the clubs and music culture“.

 

Einem exzessiven Party-Sommer auf dem “island of peace and love” steht also nichts mehr im Wege, dafür sorgen schon Guetta, Bob Sinclair (neu im Pacha am Samstag), Armin van Buuren (neu im Space), Tiesto oder Underground-Ikone Luciano. Tempo Fiesta !

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Songcontest 2011: Der Siegeszug des modernen Euro-Pop.

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Donaufestival 2011 – Finales Electro-Pop-Inferno mit Ladytron und Kap Bambino.

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Donaufestival Krems – Electronic Club Sound für die „Nodes, Roots & Shoots“-Generation!

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Marchin´ on: Soulsista-1000 Euro-Shopping mit strahlender Siegerin.

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Account wegen Skandal-Gemälde im Profil gelöscht - Facebook als Zensur-Behörde!

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Rien ne va plus – Dostojewskis „Spieler“ im Landestheater St. Pölten!

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Kremser Donaufestival-Promotion: Tomas Zierhofer-Kin @ GO-TV

Nodes, Roots & Shoots“ heißt das Motto des diesjährigen Kremser Donaufestivals, das vom 28. April bis 7. Mai wieder in den alten Österreichhallen stattfindet und dem Steuerzahler fast 1,7 Millionen Euro kostet. Ob das ambivalente Festival-Programm dieses Geld wert ist, sei hier unbenommen. Kulturmanager und Leiter Tomas-Zierhofer-Kin geht auf jeden Fall in die Offensive und seinen eigenen kompromisslosen Weg abseits von Mainstream und Mauerdenken. Netzwerkprojekte und Subkultur-Performances stehen im Mittelpunkt, nicht Party und Kommerz. Mit Kremser Gästen dürfte er (laut Statistiken auch zurecht) nicht rechnen, betont er doch in den Interviews immer wieder den Shuttle-Bus von Wien (der vermeintlichen Kulturhochburg voller „Praterdomes“, „Haschcafes“ und „Schweizerhäuser“, so meine Meinung) nach Krems.

 

Auf dem österreichischen Videosender „Go-TV“ präsentierte Zierhofer-Kin Mittwoch abends eine Stunde lang per Moderation und Videoclips die Highlights des diesjährigen Festivals. Mit dabei: James Blake, der in der Steiner Minoritenkirche sein Österreich-Debüt gibt, die kanadischen Indie-Rocker „Death from above 1979“ (auf ihrer Wiedervereinigungstour), Ex-Velvet Underground-Mastermind John Cale, Laurie Anderson, die Indie-Rocker Wild Beasts oder Ben Frost, bei dessen minimaler Experimental-Musik man vermutlich Anti-Depressiva schlucken muss. Der Violinist und Sänger Owen Pallett (aka Final Fantasy) wird mit einem Streichquartett das Festival eröffnen, das zehnköpfige Londoner Performance Theater Irrepressibles die Grenzen zwischen Subversiv-Klang, Pantomime und Burlesque verschwimmen lassen. Auf der Video-Playlist von Zierhofer-Kin standen aber auch Ladytron, Top-Act am Final Day, mit dem Elektro-Pop-Hit „Playgirl“ (Why are you dancing when you could be alone), und der geniale Soundmixer Diplo aus Philadelphia, im Baile Funk („Percao“) genauso state of art wie im Hip Hop mit dem M.I.A.-„Slumdog Millionaire“-Track „Paper Planes“, der am Ende der GO-TV-Sendung lief.

 

Wie sehr die Netzwerke des Kommerzes und des kulturellen Undergrounds bereits unentrinnbar interagieren, hat Zierhofer-Kin allerdings nicht gewagt, zu beweisen. Der Gordische Knoten lag auf dem Tablett anhand von Diplos „Come on“ und Ladytrons neuem Hit „Ace of Hz“ – beide wurden von DJ Tiesto geremixt, und der spielt 2011 jeden Montag auf der wunderschönen Party-Insel Ibiza vor mehr als 10.000 Party People in der Mega-Disco „Privilege“. Bei Mindesteintritt 50 Euro pro Person. Kein Scherz, sondern Kommerz...

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Kremser TV-Krimi „Vermisst“ – Die Laura Palmerisierung der Wachauer Unschuld.

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„Fros´n“ – Erobert das coole Alkoholeis bald die Clubs und Partystrände der Welt ?

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DNA-Beweise unzureichend – „Engel mit den Eisaugen“ Amanda Knox unschuldig ?

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„Mr. Love Machine“ Supermax is dead – Tod von World Music-Star Kurt Hauenstein.

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Single-Studie 2011: Krankenschwestern sind sexy, Krankenpfleger nicht.

Erst vor ein paar Monaten heiratete die schwedische Königstochter Victoria in einer pompösen Hochzeit ihren Fitness-Trainer und Nicht-Akademiker Daniel Westling. Ein komplett untypisches Szenario, wie die brandneue deutsche ElitePartner-Singlestudie beweist. 12.622 deutschsprachige Singles wurden im Oktober und November 2010 (repräsentativ) befragt, die Ergebnisse zeigen, dass es bei der Partnerwahl zwischen Mann und Frau weiterhin eklatante Unterschiede gibt. Bei Akademikerinnen haben Männer mit Berufen, die keinen Studienabschluss erfordern, wenig Chancen. So finden nur 15 % der Akademikerinnen Handwerker attraktiv, während jede vierte Frau (25 %) ohne akademischen Abschluss auf Handwerker abfährt. Ähnliche Ergebnisse finden sich in Bezug auf Köche und Feuerwehrmänner.

 

Detail am Rande: Männer in traditionell weiblichen Berufen sind bei Frauen weniger begehrt als umgekehrt. So findet jeder vierte Mann Krankenschwestern attraktiv, während Krankenpfleger nur von 7 % der Frauen als attraktiv empfunden werden.

 

Psychologen erklären die Unterschiede in der Partnerwahl mit unbewussten Mustern. Obwohl die meisten Frauen heute nicht mehr auf einen finanziellen Versorger angewiesen sind, wünschen sie sich einen Partner mit hohem, sozialem Status. Mit höherem Bildungsniveau steigen die Ansprüche der Frauen noch. Männer dagegen dürften mehr aufs Äußere schauen und verlieben sich auch in Frauen mit geringerem Bildungsgrad. Für diese Feststellung braucht man nicht einmal italienischer Ministerpräsident sein....

 

Die zehn attraktivsten Männerberufe 1. Architekt (32%) 2. Arzt (31%) 3. Journalist (28%) 4. Anwalt (28%) 5. Manager (25%) 6. Handwerker (24%) 7. Musiker (19%) 8. Polizist (19%) 9. Pilot (19%) 10. Lehrer (17%)

 

Die zehn attraktivsten Frauenberufe 1. Ärztin (32%) 2. Journalistin (25%) 3. Krankenschwester (25%) 4. Anwältin (24%) 5. Lehrerin (24%) 6. Architektin (23%) 7. Musikerin (22%) 8. Schauspielerin (20%) 9. Model (18%) 10. Managerin (17%)

 

Wie die gegenseitigen Präferenzen in der Welt der Homosexuellen (die ja schon bis zu 10% der Bevölkerung ausmachen) verteilt sind, wurde in dieser Studie anscheinend nicht erhoben. Kein Wunder, ist doch die Partnerwahl schon in der heterosexuellen Szene komplexer als der dichteste Amazonas-Dschungel...

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Fashion-Show im Kloster Und: Soulsista goes to Wonderland.

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127 Hours - Danny Boyle verfilmt Bergsteiger-Horrorunfall!

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World Press Photo Awards 2010 – Siegespreis für afghanischen Reality-Horror-Shot !

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„Mr. Knight Rider rocks Vienna“ – David Hasselhoff in der Lugner City!

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Der wahre Kreisky – Vernissage im Karikaturmuseum Krems

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Viva Espana – Die Nation der Lebenslust ist rauchfrei.

Sangria, Sex, Sonnenschein, Tempo Fiesta 24 Stunden lang – Spanien, Fußballweltmeister 2010, ist das Land der Lebenslust in Europa und seit 1. Jänner absolut rauchfrei. Bisher waren kleinere Bars und Restaurants mit weniger als 100 Quadratmetern Fläche vom Rauchverbot ausgenommen, außerdem durfte in separaten Raucherräumen gequalmt werden. Das ist nun Vergangenheit in einem Land, in dem 50.000 Menschen jährlich an den Folgen des Rauchens sterben (davon 1.200 Passivraucher).

 

In öffentlichen Gebäuden, Restaurants, Diskotheken, Casinos und Flughäfen gilt nun ein generelles Rauchverbot, nur Hotelbetreiber dürfen noch 30 Prozent ihrer Zimmer für Raucher reservieren. Auch auf Kinderspielplätzen sowie vor Schulen und Krankenhäusern darf künftig nicht mehr geraucht werden.

 

Österreich, dessen novelliertes Tabakgesetz sich an den aufgehobenen spanischen Regelungen von 2006 richtete, sollte so schnell wie möglich nachziehen, denn die derzeitigen Verhältnisse sind untragbar. In Lokalen unter 50 Quadratmetern darf weiterhin geraucht werden, gerade dort erstickt man aufgrund der engen Raumsituation im Rauchersmog. Dort, wo im Nebenraum Raucherzimmer eingerichtet werden, leidet man entweder je nach Mehrheitskonstellation an einer psychologischen Diskriminierung oder an einer baulichen Strukturzerstörung des Lokals. So wird man in einem populären Kremser Kaffeehaus aufgrund der Unterteilung als Nichtraucher von den bequemen Sitzen ferngehalten, während in einer Kremser Club-Bar der House-DJ de facto nur für eine „Raucherschicht“ spielt und ein hedonistischer Dancefloor-Schmelztiegel durch die bauliche Abtrennung unmöglich gemacht wird.

 

Überhaupt sollte der Glimmstengel im Nightlife nicht zum Ersatzphallus des Vergnügens hinaufkristallisiert werden, ab auf die Tanzfläche und weg mit dem stinkenden Ungetüm. Die spanischen IMC-Senoritas zeigen´s jeden Donnerstag beim Youniversity Club in der Und Lounge.

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New Years-Shopping in Underwear: Desigual verschenkt Designer-Clothes!

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