Amsterdam, Barcelona, London: Das sind die (derzeitigen) Standorte des Moco Museums. Moco stands for „Modern Contemporary Museum“. Es handelt sich dabei um eine unabhängige Museumsgruppe mit dem Fokus auf zeitgenössische Kunst und Street Art.
Das erste Moco Museum wurde in Amsterdam eröffnet, in der Anfang des 20. Jahrhundert erbauten Villa Alsberg. Diese befindet sich kongenial am Museumplein zwischen Rijksmuseum und Van Gogh Museum. Die neueste Dependance wurde im August 2024 in London nahe dem Marble Arch in Betrieb genommen.
Bereits im Oktober 2021 öffnete das Moco Museum in der katalanischen Hauptstadt Barcelona seite Pforten. Heute zählt das Museum im alten historischen Stadtteil El Born - direkt neben dem Picasso Museum – zu den beliebtesten Museen und Sehenswürdigkeiten der Stadt. Als Location dient der Palacio Cervello aus dem 16. Jahrhundert in der Carrer de Montcada, in dem auf zwei Ebenen Werke der bekanntesten zeitgenössischen Künstler und vieler Newcomer präsentiert werden.
Bereits im Erdgeschoß vertreten Street-Art-Legende Keith Haring mit Subway Drawings aus New York, Brian Donnelly aka KAWS, bekannt durch seine Mickey Maus-artigen Skulpturen mit den durchgestrichenen Augen, Damien Hirst, Jeff Koons, der bereits mit 27 verstorbene gesellschaftskritische Künstler Jean-Michel Basquiat oder Salvador Dali mit einem surrealistischen Marilyn Monroe-Porträt. Die berühmte Performance-Künstlerin Marina Abramovic zeigt ihr Chromogenic Print „Miracle 3“ aus dem Jahr 2018 und befindet sich dabei in bester Gesellschaft des Lokalmatadors Robin Kid (aka „The Kid“) und des Multi-Media-Künstlers Mungo Thomson, der mit einem „Time“-Spiegel auf die Vergänglichkeit unserer Zeit hinweist.
Ein kunterbunter Parcours wartet im ersten Stock auf die Besucher des Moco Museums in Barcelona: Zahlreiche Werke des Kult-Stars Banksy (darunter das „Girl with Balloon“, „Bomb Hugger“ und das Anti-Kriegs-Statement „Love is in the Air“ mit einem blumenstraußwerfenden Demonstranten), Andy Warhol, die Endless Parade der Digital Artists von Les Fantomes, die nicht nur von Kindern vergötterte Skulptur Juju von CJ Hendry, hyperrealistische Ölgemälde des chilenischen Malers Guillermo Lorca und die in einem Innenhof platzierten Gesichtsskulpturen von Samuel Salcedo.
Prominent vertreten im Moco Museum ist auch jemand, den man hier eigentlich nicht vermuten würde: Popstar Robbie Williams. „Confessions of a Crowded Mind“ nennt sich seine kleine Ausstellung, die er auf seinem I-Pad kreiert und dann auf Leinwand übertragen hat. Die Grafiken und knalligen Farben erinnern an Vinyl-Cover der Sixties, Textzitate wie „I like people, but they make me very very tired“ oder „Life is one long awkward moment“ offenbaren die innere Gefühlswelt des psychisch oft fragilen Musikers und regen zum Nachdenken an. Am Ende der Ausstellung betreten die Besucher noch die schillernde Welt der „Diamond Matrix“. Ein immersives Meisterwerk der niederländischen Künstlerin Studio Irma, das aus hunderten leuchtenden Diamanten besteht.
Feel the Moment and enjoy this wonderful Atmosphere! Smartphone-Video als Promotion für die Instagram-Follower nicht vergessen und natürlich selbst auch wieder in die Moco Museen schauen. Die Ausstellungs-Objekte werden ständig ausgetauscht…


























