Stadtbus-Jahreskarte in Krems kostet mehr als das U-Bahn-Jahresticket in Wien. SPÖ, ÖVP und Grüne stimmten für eine weitere Erhöhung.

Wucherpreise im öffentlichen Verkehr in Krems. Ganze 4 Buslinien – die 5. in den Gewerbepark wurde vor 2 Jahren eingestellt – sind in Krems in Betrieb, und das teilweise nur im Stundenrhythmus. Das hindert die Kremser Stadtpolitiker aber nicht daran, die Bürger, die auf den Bus angewiesen sind, gnadenlos abzuzocken.

 

In der Mai-Gemeinderatssitzung wurden die Tarife sogar noch einmal angehoben, und das mit den Stimmen der SPÖ, der ÖVP und der Grünen (die die Vorzüge des öffentlichen Verkehrs anscheinend nur heucheln). Somit kostet eine Jahreskarte für den Stadtbus unglaubliche 377 Euro. Zum Vergleich: In der 1,73 Millionenmetropole Wien kann man zum Preis von 365 Euro alle U-Bahn-Linien und Busse der Zone 100 benützen, und das am Wochenende sogar in der Nacht. Dazu gibt es in Wien – im Gegensatz zu Krems – u.a. sogar Ermäßigungen für Senioren, die bereits um 224 Euro jährlich alle Verkehrsmittel benützen können.

 

Ein unrühmliches Remis existiert bei Einzelfahrtscheinen. Die kosten in Krems und Wien jeweils 2,10 Euro. In der Wachaumetropole Krems allerdings erst ab 1. Juli. Zu dieser 10-Cent-Erhöhung muss man der sozialistisch geführten Stadtregierung besonders gratulieren. Man leistet sich ja sonst nichts – außer horrende Kultursubventionen, millionenschwere Fehlinvestitionen, sündteure Beraterhonorare oder fürstlich bezahlte Sonderverträge für rot-schwarze Parteigünstlinge...

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