Aus mit Luxusgagen für ORF und andere Staatsbetriebe !

120.000 Euro kassierte laut TV-Media der SPÖ-EU-Spitzenkandidat Eugen Freund jährlich für seine Moderationen, deren Inhalte er allerdings nicht in sein Gedächtnis transferierte. So nahm er u.a. an, dass Arbeiter durchschnittlich (!) 3000 Euro monatlich verdienten. Vielleicht leuchteten in seinen Augen auch die vielen Goldtalerchen, die sein Ex-Boss Alexander Wrabetz, seines Zeichens ORF-Chef und Faymann-Freund seit SJ-Zeiten, aktuell verdient. Laut des offiziellen ORF-Geschäftsberichts kassiert Wrabetz – ohne Bonuszahlungen – 410.000 Euro im Jahr, die übrigen Direktoren 300.000 Euro. Damit erhält das desaströse ORF-Management einzeln mehr Gage als der Bundeskanzler, der mit ca 290.000 Euro "über die Runden kommen" muss.

 

Dieses Missmanagement in den öffentlichen Medien muss ein Ende haben: Der Marktanteil sinkt stetig und liegt nur mehr bei rund 30 %, es werden horrende Rechte- und Lizenzsummen für Sendungen ausgegeben, die von Privatsendern mit besserer Qualität und gratis für den Zuschauer übertragen werden können. So werden für die Olympischen Spiele von Sotchi gigantische 19 Millionen Euro beim Fenster hinausgeschmissen, die vom Steuerzahler berappt werden müssen.

 

Unglaubliche 600 Millionen Euro Rundfunkgebühren fließen jährlich in den Medienmoloch ORF, der seit Jahrzehnten schon keinen öffentlichrechtlichen Auftrag mehr erfüllt, sondern die immer geringer werdenden Zuschauer mit seichten Dancing Stars Shows – Toni Polster und Andi Goldberger kassierten für ihre Teilnahme um die 100.000 Euro Gage -, sündteurem US-Serien-Kino-Trash, Assinger-Quizzereien und Volksmusikstadln überrollt.

 

Während freie journalistische Mitarbeiter mit prekären Hungerlöhnen abgespeist werden, kassieren die von roten und schwarzen Regionalkaisern (wie Häupl oder Pröll) eingesetzten Manager ungerechtfertigte Paradiesgagen. Als erster Schritt muss das Parlement hier eine Deckelung vornehmen: Personalgehälter in öffentlichen Betrieben bzw. in Betrieben, an denen der Staat beteiligt ist, müssen zwingend mit der Bundeskanzlergage begrenzt werden, bei subventionierten Unternehmen detto.

 

Der Betrieb eines dezimierten ORF´s mit beispielsweise nur einem Kanal sollte aus dem öffentlichen Budget finanziert werden, die Zwangsgebühren müssen daher fallen. Die direkte Demokratie – Volksbegehren oder Volksabstimmung – sollte dieser längst fälligen Entscheidung den Weg weisen...

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