Space Ibiza Best Club of the World

Fedde le Grand, Roger Sanchez, Armin van Buuren, Carl Cox oder Faithless beschallten – meist ausverkauft bis in den Morgengrauen - im heißen Ibiza-Sommer 2011 das nahe dem Strand liegende Space. Jetzt hat das renommierte britische Fachmagazin DJmag das – bis zur Einführung restriktiverer Öffnungszeiten - ehemalige After Hour-Epizentrum zum besten Club der Welt gekürt.

 

Kein leichter Sieg, befinden sich doch die coolsten Konkurrenz-Clubs ebenfalls auf dem Party-Island No.1. Dieses Jahr allerdings „nur“ auf Platz 3 das Pacha Ibiza, das mit David Guetta, der Swedish House Mafia und Erick Morillo die Party People bis 7 Uhr früh die schicken Dancefloors füllte. Auf Platz 9 kürten die Leser des Magazins das „Amnesia“, das sich von einer Finca zur House-Geburtsstätte unter den Fittichen von Oakenfold, Alfredo & Co. Ende der 80er kristallisierte. Die ehemalige Schicki-Micki-Disco „Privilege“, in den 90ern berüchtigt durch seine freizügigen Manumission-Parties, belegt in der diesjährigen Wertung nur Platz 14.

 

Die überraschende Silbermedaille geht an das Green Valley in Camboriu, einem brasilianischen Küstenstädtchen, das gerne auch als Ibiza Brasiliens bezeichnet wird. Vielleicht einmal eine Reise wert. Mit dem „Sirena“ in Sao Sebastiao befindet sich ein weiterer brasilianischer Club in den Top Ten. Spanien ist neben seinen Ibiza-Destinationen noch vertreten mit der Madrider „Fabrik“ (Platz 4) und dem BCM in Magaluf, bekannt durch seine Schaumparties (Platz 7). Die Briten, Pioniere der ecstasy-aufgeputschten Rave-Parties, belegen Platz 6 mit dem Londoner Kult-Club Ministry of Sound und Platz 8 mit der Londoner „Fabric“, die mit einem vibrierenden Dancefloor aufzuwarten hat. Der gute 5. Platz geht an das „Zouk“ in Singapur, dem asiatischen Trend-Club.

 

Stellt sich die Frage, wo sich die mitteleuropäischen Clubs in der Best-Of-Liste befinden. Das Berliner Berghain, 2009 Sieger, liegt dieses Jahr „nur“ mehr auf Platz 13. In den Top 100 weiters überraschend das „Harry Klein“ aus München (33), das nur eine Kapazität von 300 Gästen aufweist, das Berliner „Watergate“ (45), in dem strengstes Fotografier-Verbot herrscht, und Sven Väths Techno-Club „Cocoon“ aus Frankfurt (71). Und die österreichischen Clubs ? Jenseits der Wahrnehmungsgrenze. Wundern tut einem das aber nicht...

 

Die kompletten Hot 100 auf: http://www.djmag.com/top100clubs/

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