10 Jahre Hypnotic - Axwells rocks the Pyramid !

Hypnotic, die renommierte Electronic Dance-Party, die schon mit DJ-Kalibern wie Sven Väth, Carl Cox oder Erick Morillo aufwarten konnte, lud zu ihrem 10. Jubiläum in die 42 m hohe Glaspyramide des glamourösen Eventhotels in Vösendorf. Als Headliner des von fast 4.000 Besuchern visitierten Clubbings fungierte Axel Christofer Hedfors aka Axwell.

 

Jener Stockholmer DJ, der seit Jahren zu den elitärsten Remixern und Produzenten der internationalen Houseszene zählt und Mitglied der Swedish House Mafia (together with Steve Angello, Sebastian Ingrosso und – bis zu seinem Wegzug nach London – auch „Mr. Call on me“ Eric Prydz) ist, die im Sommer 2010 die Monday Nights von Ibizas regelmäßig überfüllter Edel-Disco Pacha mit House, Disco-Tech und Electro beschallten. Deren Anthem „One“ (Your Name) lief im 2 ½-stündigen Hypnotic-Set Axwells gleich zweimal und brachte nicht nur die Party People, sondern auch die sexy Dancers in ekstatisches Gezappele. Im Programm natürlich auch der neue Mafia-Club-Hit „Miami 2 Ibiza“, Axwells neue Single „Nothing but Love“, TV Rocks „In the Air“, der Classic Burner „Show me Love“, Guettas „Louder than Words“-Kollaboration mit Afrojack und der Trance-Morning-Knaller „Sweet Disposition“, der auch zu Guettas „Fuck me I´m famous“-Favourites gehört.

 

Keine Smash Hits, sondern Progressive House dagegen im Set von Support-DJ Ronaldo, dieser musste laut Anweisung der Axwell-„Diva“ auf Uplifting Anthems und Floorfillers verzichten. Ebenso seltsam wie die zwei muskelbepackten Securities, die den kleingewachsenen Stockholmer DJ von der DJ-Kanzel durch den (mit gesitteten Party People) bestückten Backstage-Bereich 25 m (!) weit in die höherstockige „Bungalow“-Garderobe begleiten mussten. Vielleicht hätte ihn ja sonst auch keiner wahrgenommen. Axwells Set allerdings war erstklassig und gefiel sowohl den sonnengebräunten Krochern als auch den smarteren House-Freaks. Skandalös laut und übersteuert allerdings die Einstellung der Anlage – oder war das Hypnotic-Jubiläumsclubbing gleichzeitig Nebenschauplatz für eine Reality-Show der Marke „Ohrengeschädigte suchen Klinik“ ?

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