Gleiche Ware – Unterschiedlicher Preis. Österreicher zahlen bei Alltagsprodukten enorm drauf.

Unzählige Tests in deutschen und österreichischen Supermärkten beweisen es: Der Österreicher zahlt – vor allem bei Markenprodukten, Lebens- und Drogeriemitteln – enorm drauf. Gleiche Produkte kosten im Alpenland teils bis zu 100 % mehr als bei unseren deutschen Nachbarn.

 

Von seiten der Wirtschaft versucht man zu kalmieren. Die eklatanten Preisunterschiede seien – kumuliert – auf verschiedenste Faktoren zurückzuführen: Kleinerer Markt (somit höhere Stückkosten), teurere Verkehrswege, höhere Steuern, Lohnneben- und Umweltkosten und ein höheres Lohnniveau werden da genannt.

 

Arbeiterkammerexperten winken ab und verweisen darauf, dass diese hohen Preisunterschiede damit nicht zu rechtfertigen sind. Sie vermuten dahinter vielmehr Kartellvereinbarungen und illegale Preisabsprachen. Hier sind Gesetzgeber und Handelsgerichte gefordert. Die Konsumenten haben mit genügend Preis- und Gebührenerhöhungen zu kämpfen und müssen endlich entlastet werden.

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