Personalpolitik im Magistrat Krems: Rekordgagen für privilegierte Günstlinge, keine Chancen für "einfache" Dienstnehmer.

Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Sparsamkeit sind die Grundsätze, auf die die staatliche Verwaltung beruhen sollte. Ob die rot-schwarzen Funktionsträger der 144 Millionen Euro-Schuldenstadt Krems davon schon etwas gehört haben, ist eher fraglich. Vor allem der Personalaufwand steigt – trotz gleicher Mitarbeiteranzahl (!) – ständig und beträgt 2013 bereits 28 % der Ausgaben.

 

Wobei hier die neuesten Postenbesetzungen der Statutarstadt Krems noch gar nicht berücksichtigt sind. So kassieren der neue Baudirektor – trotz geringer bautechnischer Kenntnisse und Erfahrungen – und der neue Leiter der Wirtschaftsservicestelle jeweils kolportierte 5000-6000 Euro monatlich, und das ohne jegliche Vorleistungen erbracht zu haben. Bereits vor 10 Jahren scheiterte ein Betriebsansiedlungsmanager in Krems kläglich, seine Unternehmens- und Mitarbeiterakquirierungen konnte man trotz fürstlichem Gehalt an einer Hand abzählen.

 

Auch andere Posten in der Gemeinde Krems werden – trotz geringer Qualifikationen der individuellen Personen – überproportional entlohnt, egal ob man diese jetzt Controller (ohne Studium), Sales Agent, Marketing Assistent oder einfach nur persönlicher Sekretär nennt. Skandalös sind diese Postenvergaben auch insoferne, als fleißige Verwaltungslehrlinge nach erfolgreicher Absolvierung ihrer Lehre und Behaltezeit vom Magistrat auf die Straße gesetzt werden. Man belohnt die privilegiert-protegierten Kapitalisten, auf die "einfachen" Dienstnehmer pfeift man. Und das unter der Schirmherrschaft eines sozialistischen Bürgermeisters. Eine Schande.

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