Justizanstalt Stein: Scheichs aus dem Orient als Käufer des Justizareals ? Bald Formel 1 in der Wachaumetropole ?

Wieder einmal gibt es Gerüchte um eine Verlegung der Justizanstalt Stein. Gneixendorf wird als neuer Ort genannt – die Bewohner wissen natürlich noch nichts davon. Auch das Justizministerium hat nichts gegen eine Abwanderung des legendären Strafvollzugsgefängnisses aus dem Kultur- und Univiertel. Mit einem Haken: "Solange dem Bund ein in jeder Hinsicht zumindest gleichwertiges Ersatzobjekt zur Verfügung gestellt wird und der Bund in diesem Zusammenhang keinerlei Kosten übernehmen muss."

 

Dazu muss man wissen, dass ein Neubau einer Justizanstalt in dem Größenmaße von Stein zwischen 250 und 300 Millionen Euro kostet. Alleine die Investitionen in die JA Stein haben seit 1970 100 Millionen Euro verschlungen. Zu beachten ist auch, dass nicht die gesamte Justizanstalt niedergerissen werden darf, weil Teile dieser denkmalgeschützt sind.

 

Für den (schwarz angehauchten) IMC-Geschäftsführer Boyer kein Problem, er hat ja Kontakte zu den Scheichs des Orients. Diese könnten ja dann auch noch auf die Idee kommen, eine Formel 1-Strecke in Krems zu bauen. Viel mehr als jetzt – mit Monumentalbauten, biederen Landesmuseen, Protz-Pseudounis und einer radikalen Vernichtung von Grünflächen - kann das ehemals wunderschöne Städtchen Krems auch nicht mehr verschandelt werden. Danke, Herr Resch. Danke, Frau Rinke !

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