Einbruchsterror in der Kremser Innenstadt: Wieder fünf Geschäfte überfallen !

Die Haftanstalten sind übervoll, und trotzdem bewegt sich genug lichtscheues Gesindel in den nächtlichen Kremser Straßen. Während die Jugendlichen in den Österreich-Hallen tanzten, feierten in der Nacht von Samstag auf Sonntag diverse Berufsverbrecher eine Party ihrer Art, eine Einbruchstour durch die Kremser Innenstadt.

 

Beginnend bei Salamander, wo Handtaschen im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen wurden, dann "loungierend" beim benachbarten Wurz Richtung Juriatti in der Hohensteinstraße, als Bonmot dann noch das Messergeschäft in der Unteren Landstraße und das Friseurgeschäft Bellissima in der Wienerstraße, wo die Einbruchsprofis jeweils Wechselgeld mitgehen ließen.

 

 

Sie haben´s einfach: Polizeistreifen sind anscheinend (aufgrund der Einsparungen ?) zu vage unterwegs, eine Videoüberwachung ist kein Thema, und auch ein temporär besetztes Wachzimmer in der Innenstadt als präventiver Sicherheits- und Abschreckungseffekt erscheint auf keiner Tagesordnung einer Gemeinderatssitzung. Wenn dieser Einbruchsterror so weitergeht wie bisher, dann wird der nächste Kremser Bürgermeister 2017 ohne Stadt dastehen. Weil alles, was nicht niet und nagelfest ist, von der Einbruchsmafia beseitigt worden ist...

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Kommentare: 2
  • #1

    Töle (Montag, 14 April 2014 23:42)

    Schade, dass ein studierter Jurist den Unterschied zwischen einem Einbruch und einem Überfall nicht kennt.

  • #2

    Oliver (Dienstag, 15 April 2014 08:50)

    @ Töle: Das Wort "Überfall" gibt es rechtlich gar nicht. Du meinst sicher einen "Raub". Der liegt natürlich nicht vor. Juristisch liegen Fälle der §§ 127-130 StGB vor...