Krems: Rot-Schwarze Polit-Günstlinge und Unvereinbarkeiten im neuen GEDESAG-Aufsichtsrat.

Ein Mitglied des Rechnungshofes darf aufgrund verfassungsrechtlicher Regeln nicht in einer leitenden Funktion eines RH-geprüften Unternehmens tätig sein. Auf Kremser Gemeindeebene gilt das anscheinend nicht. Die Chefin des Kremser Kontrollamtes, die an sich kompetente Dr. Marecek, sitzt gleichzeitig im Aufsichtsrat der fast zu 100 % im Eigentum der Stadt Krems stehenden GEDESAG.

 

"Unvereinbar und schlechte Optik", so Dr. Walter Rosenkranz von der FPÖ. Als Kontrollamtschefin treffe sie eine Informationspflicht bezüglich des Gemeindesrates, als Aufsichtsratsmitglied dagegen sei sie zur Verschwiegenheit verpflichtet. Ein echter Gordischer Knoten.

 

Ansonsten befinden sich im Aufsichtsrat der GEDESAG die üblichen Polit-Günstlinge der rot-schwarzen Freunderlwirtschaftsclique: Ex-Bürgermeisterin Rinke, Pröll-Schwiegersohn Hallbauer, der Sohn des Ex-ÖVP-Finanzstadtrates, Thomas Hagmann, bzw. die roten Multifunktionäre Chaloupek und Haselmayer.

 

Die FPÖ Krems ist für eine rigorose Entpolitisierung des Aufsichtsrats und für eine Besetzung mit Experten aus Wirtschaft, Recht und Bauwesen. Das unerträgliche rot-schwarze Polit-System hat – aus welchen (unlauteren) Gründen auch immer – was dagegen.  

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Kommentare: 1
  • #1

    lumachina74 (Sonntag, 06 Dezember 2015 11:42)

    aber ist das nicht in ganz österreich so? es ist frustrierend! v.a. weil man ohne parteibuch bei o.g. baugesellschaft offensichtlich keine chance auf eine whg hat...