Walter Rosenkranz im Nationalrat: Rote Infrastrukturministerin Bures verweigerte Aufstockung des Kremser Hochwasserschutzes

Der neue Landesparteiobmann der FPÖ NÖ, Dr. Walter Rosenkranz, dankte zuerst den freiwilligen Organisationen, richtete dann aber heftige Kritik an die rot-schwarze Bundesregierung. Bereits nach dem angeblich "100jährigen" Hochwasser warnten Experten, dass eine derartige Katastrophe viel schneller wieder eintreten könnte. Jetzt schreiben wir 2013 – 11 Jahre nach dem "Jahr-hunderthochwasser 2002".

 

In beiden Jahren blieb das Hochwasser knapp unter der Oberkante des Kremser Hochwasserschutzes, der beileibe keine absolute Grenze darstelle. Nicht nur die FPÖ, sondern auch die ehemalige Bürgermeisterin Rinke plädierten in den letzten Jahren daher für eine Aufstockung des Kremser Hochwasserschutzes, dies wurde aber von der roten Infrastrukturministerin Bures wegen angeblich zuwenig Geld verweigert.

 

Diesesmal hatte man wegen der niedrigen Temperaturen noch Glück im Unglück. In Krems. In Melk und Dürnstein dagegen, wo der Hochwasserschutz bereits 2002 bzw. 2010 versprochen wurde, überschwemmten die Wassermassen Häuser, Straßen, Betriebe und Keller. Skandalös die Meldungen vom roten Kremser Nationalratsabgeordneten Ewald Sacher, der in seiner Rede von geplanten Hochwasserinitiativen zwischen 2017 und 2023 sprach. Man müsse damit sofort beginnen und nicht auf die nächste Hochwasserkatastrophe warten, so Walter Rosenkranz.

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