Salzburg-Wahlanalyse (Teil 1): FPÖ bei Männern auf Platz 2, bei Frauen abgeschlagen auf Platz 4.

Es ist ein Trend, der sich durch alle Landtagswahlen hindurchzieht. Trotz Problemen in den Landesstrukturen und neuer Konkurrenten - egal ob Stronach oder Bürgerlisten - sind die Ergebnisse bei den Männern halbwegs respektabel. Desaströs dagegen sind die Resultate bei den Frauen. Bei der gestrigen Landtagswahl in Salzburg erreichte (laut SORA-Wählerbefragung) die FPÖ bei den Männern mit 24 % Platz 2, bei den Frauen dagegen weit abgeschlagen mit 8 % nur Platz 4.

 

Der Vorteil im Herbst: Mit HC Strache "als Pilot" hat die FPÖ auch einen charismatischen, attraktiven Spitzenkandidaten für Frauen. Es sollte aber auch vermehrt auf Frauenthemen (Soziales, Vereinbarkeit Beruf/Kind, Armut, Bildung) gesetzt, Vorzeige-Frauen auf vorderen Plätzen gelistet und sowohl beim Bürger-Wahlkampf als auch in den Medien direkt eingebunden werden. Ansonsten könnten hier wieder die Grünen absahnen, die bei den Frauen in Salzburg Platz 2 belegen.

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