Krems - das "Sibirien" der Party-"Metropolen"

1.) Die Und Lounge öffnet am 12. April wieder, allerdings nicht für die House-Community, sondern für einen Bandwettbewerb. 150 Gäste sind zugelassen, letzten Juni kurz vor der Schließung des Clubbing-Epizentrums durften unter strengster Polizei-Aufsicht nur 50 rein. Auf der offiziellen Homepage liest man seit mehr als einem halben Jahr, dass um eine neue Betriebsanlagen-genehmigung angesucht wird. Die Hoffnung auf ein Re-Opening der Und Lounge sinkt mit Fortdauer des Verfahrens.

 

2.) Nach dem Steiner Beislfest, letztes Jahr nach 19 erfolgreichen Jahren wegen Sicherheits- und Anrainerproblemen abgesagt, kräht kein Hahn mehr, der Magistrat und der Bürgermeister sprechen mit den Veranstaltern nicht, die potentiellen Einnahmen von 750.000 Euro gehen flöten, das Image als Sommermetropole sowieso.

 

3.) Bezüglich der (desolaten) Österreichhallen hat ein privilegierter Gastronom aus dem ÖVP-Dunstkreis aufgrund eines Knebelungsvertrages mit einer Gesellschaft der Stadt Krems exklusive Rechte, die einer näheren Untersuchung bedürfen. So hat dieser bei Clubbings und Festivals jeglicher Art ein Biermonopol. Will ein Modeunternehmen eine Fashion-Show veranstalten, so darf nur dieser das Catering organisieren. Eine andere Firma wird nicht zugelassen.

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