FPÖ Krems: Mehr Sicherheit in der Altstadt durch ein Wachzimmer am Pfarrplatz.

150 Polizeischüler wurden zuletzt im Rahmen eines Sicherheitstages in der Österreichhalle feierlich angelobt. Zum Einsatz kommen sie in der Wachaumetropole aber nicht. Die Schuld von ÖVP und SPÖ, die in unterschiedlicher Art und Weise die Wiedereinrichtung eines Wachzimmers am Pfarrplatz verhindern. Dort, wo aufgrund zahlreicher Bars und Clubs Raufhandel, Vandalismus und Lärm weiterhin für Sicherheitsprobleme und Anrainerbeschwerden sorgen.

 

So verweigert Bürgermeisterin Rinke – trotz einstimmiger Resolution im Gemeinderat – die Aufnahme von Verhandlungen mit der Innenministerin Dr. Mikl-Leitner und hat – nach dem fulminanten Beschallungs-Flop am Hohen Markt – stattdessen in lächerlich anmutenden Sitzungen („Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man 'nen Arbeitskreis“) mit Vertretern der Lokale ein „Gastronomieleitbild“ ausgearbeitet. Ein kurzer Auszug: Raufhandel, Verstöße gegen Gesetze und Lokalordnung, Ungebührliches Verhalten gegen Kunden und Mitarbeiter kommen immer wieder vor und werden streng sanktioniert. Wir wollen in unseren Lokalen ein hohes gastronomisches Niveau. Zu diesem Niveau gehört auch ein Verhaltenskodex und Dresscode. „Intellektuell einzigartig“ und strafrechtlich höchstabschreckend“.

 

Die SPÖ wiederum täuscht durch Unterschriftensammlung vor, dass sie für die Einführung eines Wachzimmers ist. So hat die FPÖ unter der Federführung des Kremser Spitzenkandidaten Dr. Walter Rosenkranz bereits im Juli 2011 einen Entschließungsantrag im Nationalrat eingebracht, der gerichtet ist auf zusätzliche Planstellen und eine Polizeiinspektion in der Kremser Innenstadt. Bereits zweimal stand der Entschließungsantrag auf der Tagesordnung im zuständigen Innenausschuss. Wer stimmte für die Vertagung ? Die „Resch-Freunde“ der roten Sozialdemokratie.

 

Der gute alte Pflasterhirsch auf dem Pfarrplatz war eine Anspruch- und Respektsperson und erzeugte abschreckende Wirkung“, so Walter Rosenkranz. Vor allem die ältere Generation war damals entsetzt, als die Polizei aus der Innenstadt abgezogen wurde. In einer Zeit, als es noch nicht so viele Nachtlokale und ein viel geringeres Aggressionsmaß gegeben hat als heute. Streifendienst und Fußpatrouillen können mit einem Wachzimmer am Pfarrplatz viel effektiver eingesetzt werden, Vandalen und Schläger können sofort dingfest gemacht werden, junge Leute und vor allem Frauen fühlen sich beim Heimweg sicherer, und langfristig könnte sich auch das Gästeniveau der ansässigen Lokale heben.

 

Rinke ist das alles vollkommen schnuppe. Die freut sich über 2 neue Radpatrouillen. Deren vorrangige Aufgaben bis dato: die Ermahnung von Hundebesitzern und Radfahrern, die im frühen Morgengrauen das Radverbot in der Fußgängerzone nicht beachten. Und das ist leider kein Scherz...

Kommentar schreiben

Kommentare: 0