Vorbild Schweden – Weg mit dem Straßenstrich aus Österreich !

Schweden ist nicht nur Vorbild in Richtung Fußball, Pop-Musik oder eines modernen Sozialstaates, sondern auch hinsichtlich der rigorosen Ablehnung der Prostitution. Seit 12 Jahren ist das „älteste Gewerbe der Welt“ dort Vergangenheit. Rein rechtlich dürfen im nördlichen Vorzeigeland keine Bordelle mehr betrieben werden geschweige denn ein menschenrechtswidriger Straßenstrich, bestraft werden allerdings nicht die Nutten, sondern nur die Freier. Man darf natürlich nicht so naiv sein, dass es in Schweden keine illegalen Sexarbeiterinnen mehr gibt, aber es existiert dort eine klare Message, getragen von einem Großteil der Bevölkerung. Prostitution ist Männergewalt an Frauen.

 

In Österreich laufen die Dinge komplett anders – dort verlangt eine Partei, die sich für Töchter in der Bundeshymne einsetzt und jeden Strache-Schmäh gegen ihre Chefin Glawischnig als puren Sexismus brandmarkt, die Einführung eines Straßenstrichs am Franz Josefs-Kai im Bereich des Schwedenplatzes. Wir blenden 30 Jahre zurück und blicken in die verlorenen Augen der exzellenten Christiane F.-Darstellerin Nadja Brunkhorst – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo, der erschreckende Doku-Film über den Abstieg einer Vorzugsschülerin in die Drogen- und Red Light District-Hölle von Berlin: Heroinspritzen in verschmutzten Bahnhofs-WC´s, Oralsex zum Dumpingpreis mit unbekannten, sexuell frustrierten Widerlingen der Nacht, kranke Sado-Maso-Spiele in billigen Stundenhotels. Eine Welt, die es in Deutschland – Stichwort „Vögelhäuser“ an Autobahnen - und Österreich noch immer gibt.

 

Weil die Bundesregierung bzw. der weinselige Wiener Bürgermeister Häupl in Reunion mit den von allen guten Geistern verlassenen Grünen – im Gegensatz zur FPÖ und der ÖVP, die jeglichen Straßenstrich ablehnen - hier kein klares Zeichen setzen. Prostitution ist rechtlich gesehen sittenwidrig, ihren Lohn können sie vor Gericht aber nicht einklagen. Trotzdem gelten die Huren als selbständig Erwerbstätige und zahlen Steuern. Dass sie ihre Arbeit freiwillig ausüben, zum Vergnügen, das träumen einige linke Hippie-Fantasten. Es sind vorwiegend Frauen aus der untersten Schicht, 60 % Migranten aus Osteuropa, viele mit illegalem Aufenthaltstitel oder Asylantinnen, die als letzten Ausweg unter der „Obhut“ eines Zuhälters anschaffen gehen. Und die dabei – in einer kriminellen Szene – die Kriminalität vermindern helfen. „Weil es sonst Vergewaltigungen geben würde“ – das behaupten zynische Beamte in biederen Verwaltungsstuben, die vermutlich selbst ihr sinnloses Leben mit sexueller Machtausdrückung an Frauen auffrischen wollen.

 

Man plant übrigens auch eine Straßenstrichzone zwischen Wirtschaftsuniversität und BKA – Vorbild Frankreich. Dort arbeiten 40.000 Studierende am Rande des Existenzminimums als Huren. Man will ihnen in Wien anscheinend den Weg zu ihrem Nebenjob verkürzen. Österreich, mir graut vor dir !

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Kommentare: 2
  • #1

    iphone parts wholesale (Samstag, 09 Juni 2012 09:49)

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  • #2

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