150 Stunden-Set @ O.C. California – DJ Rene Brunner aus Österreich neuer Weltrekordhalter

24 Hour Party People“ – ein Schlagwort für die schlaflose „Insomnia“-Generation der nimmermüden, ecstasy-aufgeputschten Rave- und Techno-Kids der hedonistischen Nächte und Tage von Ibiza, Manchester, Goa bis hin zu Rimini und Miami. Aber was ist die Szene ohne die göttlichen Zeremonienmeister der Parties ? Nicht umsonst heißt es ja „God is a DJ“. Zum unumschränkten King without a crown hat sich jetzt ein Österreicher namens Rene Brunner aka DJ DC gekrönt, zumindest der Ausdauer nach.

 

Der Resident-DJ des Linzer Empires stellte im Los Angeles nahen Santa Ana, im Yost Theater, einen neuen Rekord auf. Der gebürtige Marchtrenker legte sagenhafte 150 Stunden ununterbrochen CD´s auf und übertraf damit die bisherige Bestmarke des brasilianischen DJ´s King, die bei 120 Stunden lag. Einen Wert, den Rene Brunner bereits letztes Jahr mit einem 121 Stunden-DJ-Set überschritten hat, den aber die Guinness World Book of Records-Jury nicht anerkannt hat. Deren Statement: „He did register a claim with us, but he never sent in evidence“.

 

Denn die Regeln sind streng – der Rekordanwärter darf nur 5 Minuten pro Stunde aussetzen (wobei eine Pausen-Akkumulation auf 1 Stunde gewährt wird, in der der DJ essen, duschen und schlafen kann), es dürfen zwischen den Songs höchstens 10 Sekunden Pause sein, und kein Titel darf während eines Zeitraums von 4 Stunden wiederholt werden (Anm.: DJ DC hatte 600 CD´s parat für sein 150 Stunden-Set). Zumindest eine Person muss während des gesamten Rekordversuchs tanzen, 2 Zeugen müssen dauernd anwesend sein, und das gesamte Event muss aufgezeichnet werden. So wird es noch eine Zeit dauern, bis der Rekord durch die Jury endgültig verifiziert wird.

 

Stellt sich die Frage, warum dieses coole Event nicht in Österreich stattgefunden hat. Abgesehen davon, dass Rene Brunner durch diesen Act in Amerika karrieretechnisch durchstarten will, wieherte wieder einmal der Amtsschimmel: Aufgrund der Lokalöffnungszeiten ist es in Österreich rechtlich unmöglich, ein derartiges 6-Tage-Event durchzuziehen. Kopfschütteln statt „Shake it“ – typisch Alpenland Austria.

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