ÖVP-Postenschachermafia: Versorgungsposten für Ex-Pizza-Gastronom Halil, Hölzl und Pröll.

In seiner Tätigkeit als Gemeinderat fiel er bisher nur durch eine rechtlich unzulässige Visitation junger Tube-Gäste auf. Nach Mitternacht, angeblich in illuminiertem Zustand. Nun bekommt der ehemalige Pizza-Gastronom Halil Ersoy neben seiner Gage als ÖVP-Gemeinderat und seiner Pension zusätzlich ein Entgelt durch die Einberufung in ein ziemlich fragwürdiges Integrationsservice-Team in der NÖ Landesakademie. Welche Tätigkeiten und Funktionen er dort verrichtet, bleibt offen. Hauptsache, es wurde wieder einmal einem schwarzen Funktionär ein Posten zugeschanzt, bei dem er, ohne viel zu arbeiten, abkassieren kann. Das ist leider im an russische Verhältnisse erinnernden von einem Radlbrunner Pseudomonarchen regierten Niederösterreich nichts Neues.

 

So wurde vor 3 Jahren für den abgewählten Kremser Bürgermeister Franz Hölzl neben einem Konsulentenvertrag mit dem NÖ Gesundheits- und Sozialfonds extra als Versorgungsplatzerl der Posten des Landeskoordinators für Bedienstetenschutz an allgemein bildenden Pflichtschulen geschaffen. Ohne Ausschreibung und ohne Beschlussfassung durch die Landesregierung. Im Rahmen dieser Aufgabe zählt er Feuerlöscher, prüft Steckdosen oder bestellt Bildschirmbrillen und erhält dafür – so wird es kolportiert – genausoviel wie als Kremser Bürgermeister (um die 8000 Euro brutto).

 

Den Höhepunkt dieser ÖVP-Postenschachermafia bildet aber der ehemalige Vizekanzler Josef Pröll – gerade angeblich dem Tode entronnen wird er ab 1. Juli seinen neuen Job in der Raiffeisen-Tochterfirma Leipnik antreten. Sogar ORF-Online beweist mit einem Zitat jovialen Zynismus: „Für Pröll wurde extra ein neuer Chefposten (!) geschaffen – die beiden bisherigen Vorstände bleiben freilich, um den im Management völlig unerfahrenen Pröll zu unterstützen.“

 

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer dass jeder einzelne, mündige Österreicher alle seine persönlichen und wahlstrategischen Kräfte einzusetzen muss, derartige korrupte Machenschaften zu beenden. Wie heißt es doch im Leitbild von Halils Integrationsservice „Man wird nie neues Land entdecken, wenn man immer das Ufer im Auge behält.“ Das Land Niederösterreich im derzeitigen politischen Zustand zu betrachten erzeugt ein grausliches Würgegefühl im Hals....

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