Causa Lerchenfeld: Freispruch für Cops - oder Österreich wird zum Schlaraffenland des Verbrechens !

"Polizist in arger Bedrängnis - Keine Notwehrsituation" - so die Schlagzeilen in den Medien, nachdem Teile des Gutachtens zur Causa Lerchenfeld um den tödlichen Schuss auf einen 14jährigen Rechtsbrecher unzusammenhängend an die Öffentlichkeit gelangt sind. Manche juristisch unkundige Medien sprechen sogar von einer Vorsatztat des Polizisten, die Grünen fordern eine Enthaftung des Mittäters, eines 17jährigen Berufsverbrechers mit Häfenvergangenheit wegen Vergewaltigung einer sexuell Unmündigen.

 

Sind wir in einem Rechtsstaat, dem die Sicherheit der Bevölkerung ein Anliegen ist, oder im Mafia-dominierten Brooklyn der 20er Jahre ? Die Polizisten haben in Zeiten von steigender Jugendkriminalität und brutalem Ostbanden-Terror die schwierige Aufgabe, Rechtsbrecher zu fassen und aus dem Verkehr zu ziehen. Werden sie im Zuge dieser Amtshandlung bedroht, dann haben sie das Recht, ihre Waffen einzusetzen. Das haben sie auch dann, wenn sie irrtümlich eine Bedrohungssituation annehmen und dieser Irrtum nicht auf Fahrlässigkeit beruht.  Zumindest eine derartige "Putativnotwehr" dürfte laut aktueller Sachlage auf jeden Fall vorliegen, was nur den Freispruch für die Beamten bedeuten kann.

 

Im Gegensatz zu jenem 17jährigen Mittäter, der für viele Jahre hinter Gittern wandern sollte, und zum Bruder des getöteten 14jährigen, der nach einer Attacke auf einen Party-Fotografen (Folge: Jochbeinbruch) noch immer völlig frei auf Jugend-Clubbings sein Unwesen treibt. Wenn Gericht und Polizei hier nicht hart durchgreifen, dann traut sich der anständige Teil der Bevölkerung bald nachts nicht mehr auf die Straßen. P.S.: Die Marillenfest-Vergewaltigung an einer 20jährigen ist noch immer nicht geklärt.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0