Horrende DJ-Gagen in Krems !

90 Euro pro Stunde plus 0,42 Euro pro Kilometer (außerhalb von Wien) - so kalkuliert ein Wiener DJ, der kürzlich auch bei einem Clubbing in den Österreichhallen gebucht war, laut seiner Homepage die Gage seiner "Club"-Gigs, wo dann Songs aus den 70ern und 80ern wie "Walking on Sunshine", "Time of my Life" oder "Volare" aus den Boxen dröhnen.

 

Zum Vergleich - Katy Perry´s Nr.1-Hit "Hot´N´Cold" gibt es in den Download-Musicstores ab 1,39 Euro. Der Wiener Party-DJ (und vermutlich auch die derselben Agentur angehörenden House-DJ´s, die  in Kremser Szene-Bars wöchentliche Gigs haben), verlangt pro gespieltem Track 6 Euro Gage. Und das bei einer Playlist, die auch ein notorischer Hit-Giganten-Sammler oder Udo Jürgens Tante Emma zusammenstellen könnte.

 

Noch dreister sind da nur Niederösterreichs Bürgermeister, die sich ihr Gehalt (für Wirtshausbesuche, Ehrungen und Festeröffnungen) durch Landtagsbeschlüsse selbst um bis zu 50 % erhöhen. Die kann man ohne Furcht und Tadel abwählen.

 

Die DJ-Gagenkaiser dagegen sollten die Kremser Veranstalter und Barbesitzer in die Wiener U-Bahn-Passagen abschieben - dort sieht man deren Schamesröte weniger. Oder besitzen sie etwa gar keine, wenn sie ihre Gage mit dem Gehalt von Krankenschwestern, Polizisten oder Feuerwehrleuten vergleichen ?

 

     

 

 

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